Fortschritte bei den Elsässer Deponien
Sondierbohrungen bei Le Letten
Rodung bei Elsässer Deponie Le Letten
Elsass: Freiwillige und nachhaltige Sicherung
Berichte an unabhängige Experten
 
Hirschacker: Sanierung erfolgreich abgeschlossen
Feldreben: Konzept Detailuntersuchung genehmigt
Margelacker: Überwachungskonzept genehmigt
Keine aktuelle Verunreinigung durch Muttenzer Deponien
Deponie Rothausstrasse: neuer Kompromiss
 

Information für die Öffentlichkeit vom 07.07.2009

Elsässer Deponien Le Letten, Roemisloch, Plateforme Douanière T.I.R. und Grube Brugner

Für Le Letten und Roemisloch sind die vertieften Untersuchungen zur nachhaltigen Sicherung durch Entfernen der Emissionsquellen planmässig vorangekommen. Bei der Plateforme Douanière T.I.R. und der ehemaligen Grube Brugner stehen die technischen Untersuchungen vor dem Abschluss.

Im Rahmen einer weiteren Sitzung der Arbeitsgruppe Elsässer Deponien (Commission d’Information et de Concertation) in den Gemeinden Hagenthal-le-Bas, Neuwiller und Saint Louis, unter dem Vorsitz von Herr Philipp Derumigny, dem Sous-Préfet von Mulhouse, wurde über den Stand der Arbeiten an den verschiedenen Deponiestandorten berichtet.

Le Letten und Roemisloch

Die Grundwasserüberwachungen bestätigen auch in ihren jüngsten Resultaten die Folgerungen der Risikoanalysen über die beiden Standorte.

Mit vertieften Untersuchungen des unabhängigen Ingenieurunternehmens wurden in der Zwischenzeit die technischen Voraussetzungen für die Detailplanung der nachhaltigen Sicherung der Deponie Le Letten geschaffen. In einer nächsten Etappe werden diese Arbeiten auch auf die Deponie Roemisloch ausgedehnt.

Diese freiwilligen Massnahmen, die der nachhaltigen Sicherung dienen, werden durch eine Ergänzung zu der aus dem Jahre 2005 stammenden Vereinbarung zwischen dem französischen Staat und der IGDRB geregelt.

Plateforme Douanière T.I.R.

Über die frühere Deponie unter der heutigen Plateforme Douanière T.I.R. sind die unter der Federführung des Amtes für Umwelt und Energie Basel-Stadt durchgeführten technischen Untersuchungen sowie die Ergebnisse der Risikoanalyse vorgestellt worden. Diese kommen zum Schluss, dass keine akute Gefährdung für Mensch und Umwelt besteht, wohl aber weitere Überwachungsmassnahmen angezeigt sind.

Grube Brugner

Das Ergebnis der bisherigen Untersuchungen im Boden und Grundwasser der ehemaligen Grube Brugner weisen auf eine nur sehr geringfügige Belastung durch industrielle oder gewerbliche Abfälle hin. Insbesondere fehlen die typischen Schadstoffe aus der ehemaligen Produktion der Basler Chemie. Sofern diese Resultate in einer weiteren Untersuchungsrunde bestätigt werden, kann auf eine längerfristige Überwachung verzichtet werden.

Effiziente Organisation für die nachhaltige Sicherung

Michael Plüss, Präsident der IGDRB, hat an der oben erwähnten Sitzung auf die Neuorganisation für die nachhaltige Sicherung der beiden Deponien Le Letten und Roemisloch hingewiesen.

„Dank der wertvollen Unterstützung durch die Gemeinden Hagenthal-Le Bas und Schönenbuch, und insbesondere dank der Zustimmung der Landeigentümer der Deponie Le Letten, die ebenfalls diese nachhaltige Sicherung der Deponie befürworten, sind die notwendigen Voraussetzungen für einen effizienten Projektablauf gegeben“, sagte Plüss.

_______________________________________________________________________

Groupement d’Intéret pour la Sécuritée des Décharges de la Région Bâloise GIDRB

(Interessengemeinschaft Deponiesicherheit Regio Basel IGDRB)

Günter Fritz: Mobile 0041 79 570 28 88


kein Attachment